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Wir wohnen in Thailand. Genauer: Im Isan, Im Nordosten des Landes. Die Isan-Kultur unterscheidet sich sehr von früheren Siam im Westen und Süden Thailands. Der Isan wurde einst von den Laoten bevölkert. Die Sprache enthält sehr viele laotische Ausdrücke. Die Leute an einen Buddhismus, der durch Aberglauben, Geistern und zweifelhaften Wahrsagern durchwoben ist.

Der Isan war lange Thailands Untertanengebiet. Die Provinzen wurden erst am Anfang des 20. Jahrhunderts im Rahmen der «Thaiisierung» vollwertig integriert. Der arme, von Subentionen abhängige Isan lieferte ein gewaltiges, sozialliberales Wählerpotential, welche das wirtschaftlich stärkere Zentralthailand überstimmte, was im Endeffekt bedeutete, dass von Wirtschaft und Industrie auf demokratischem legalen Weg immer höhere Abgaben zugunsten der armen Regionen gefordert wurden. Deshalb versuchte das politische Establishment immer wieder mit Erfolg, die Parlamentsmehrheit durch gerichtliche Absetzung missliebiger Deputanten und durch Militärputschs zu verändern. Seit 2014 herrscht wieder eine Militärverwaltung, welche die Wahlen Jahr für Jahr verschiebt (neu: Februar 2019)-

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